Hamadan liegt inmitten eines wohlbewässerten Obstanbaugebietes am Ufer des Qareh zu Füßen des Zagros-Vorgebirges in Nordwesten Iran. Schon seit uralter Zeit werden in dieser Stadt Teppiche geknüpft. Hamedan ist ein Sammelname und es kommen Teppiche aus vielen nachstehenden Orten auf den Markt.

Diese haben noch zum Teil ihre Eigenständigkeit bewahrt und ihren Namen unabhängig oder in Verbindung mit Hamedan behandelt. Diese sind: Assad-Abad, Begardeh, Bibikabad, Bortschalu, Borudjerd, Darjazin, Endjilas, Godardjin, Hosseinabad, Kabudar-Ahang, Khamseh, Kangaver, Karagös, Lilian, Malayer, Maslaghan, Mehrbahn, Noberan, Saveh, Tafresh, Tuserkan, Zagheh, Zandjab und Zanjan. Sehr gefragt sind in der heutigen Zeit semiantike und antike Hamadan-Teppiche, die man in privaten Sammlungen findet. In privaten Knüpfereien wird Marktware in den verschiedenste Formaten hergestellt, die beiläufig auch als Sharabaff bezeichnet werden.

 

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